Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterwucherung außerhalb der Gebärmutter auftreten. Als Begleiterscheinung sind starke Schmerzen möglich und auch die Fruchtbarkeit kann beeinträchtigt sein. Da Endometriose schwer zu erkennen ist, erleben betroffene Frauen oft einen langen Leidensweg, bis die Diagnose gestellt wird. Alleine in Österreich sind rund 300.000 Frauen von dieser chronischen Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut betroffen. Im Landesklinikum Melk haben Patientinnen die Möglichkeit, dank der jahrelangen Expertise, rasche Therapien zu erhalten. Zusätzlich wurde das LK Melk erneut zum Endometriosezentrum zertifiziert.
„Dank eines Projektes der Initiative Healthacross ist es im Landesklinikum Melk gelungen, ein Endometriosezentrum zu etablieren. So können Kapazitäten sowie Ressourcen in unseren Kliniken optimal genutzt werden und die Patientinnen profitieren länderübergreifend von einer raschen und wohnortnahen Versorgung am Puls der Zeit. Das Team des Endometriosezentrums Melk wird weiterhin in gewohnter Qualität für die Versorgung der betroffenen Frauen zu Verfügung stehen und sich den Anforderungen entsprechen kontinuierlich weiterentwickeln“, so der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko beim Besuch im LK Melk. Dabei gratulierte er dem Ärztlichen Direktor Prim. Leopold Wanderer und seinem Team zu dieser besonderen Auszeichnung.
Mit der Rezertifizierung wurde erneut die hohe Qualität der Versorgung von Patientinnen mit Diagnose Endometriose unter Beweis gestellt. Die neuerliche Zertifizierung ist auf das ausgezeichnete Engagement und die fachliche Expertise des Teams der Gynäkologie unter der Leitung von ÄD Prim. Wanderer im Bereich der Endometriose zurückzuführen.
„Die Patientinnen haben oft einen jahrelangen Leidensweg hinter sich. Seit einigen Jahren haben wir hier in Melk die Möglichkeit mit unserer Expertise die Lebensqualität der betroffenen Frauen zu steigern“, so der Ärztliche Direktor. Bereits 128 Patientinnen wurden heuer ambulant versorgt und 52 Operative Eingriffe an Endometriose Patientinnen durchgeführt.
Alle drei Jahre wird das Endometriosezentrum neuerlich auf Einhaltung aller geltenden Strukturen und Prozesse durch Mitglieder des Vorstandes SEF (Stiftung Endometriose Forschung) und EEL (Europäischen Endometriose Liga) überprüft.
BILDTEXT: ÄD Prim. Dr. Leopold Wanderer mit Landesrat Ludwig Schleritzko
Fotocredit: NOE/ LGA Daniela Matejschek
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